Aktuelles und Pressemitteilungen

12. - 16. Mai 2010 in München: 2. Ökumenischer Kirchentag. ARBEIT PLUS-Stand auf der Agora.
Auf dem Gelände der Neuen Messe München ist in Halle B5 - neben dem Arbeitskreis Evangelischer Unternehmer und dem Bund Katholischer Unternehmen - ARBEIT PLUS mit einem Infostand (C 01) vertreten. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

14. Mai, München, 11.00 bis 12:30: Kongresshalle, Theresienhöhe 15, Forum Kirche und Wirtschaft: "Gute Geschäfte für das Gemeinwohl? -  Zur Partnerschaft zwischen Kirche und Wirtschaft". Impulsstatements von Dr. René Schmidpeter, Bertelsmann-Stiftung, und Prof. Dr. Gerhard Wegner, Sozialwissenschaftliches Institut der EKD. Podium mit Vertretern der Kirchen, Gewerkschaften sowie der Unternehmen.

11.03.2010 in Duisburg: Präses Nikolaus Schneider bei START Zeitarbeit NRW
Nikolaus Schneider, Präses der Ev. Kirche im Rheinland und amtierender EKD-Ratsvorsitzende, überreichte das Arbeitsplatzsiegel an Wilhelm Oberste-Beulmann, den Vorsitzenden der Geschäftsführung von START Zeitarbeit NRW. Nach der Laudatio gab Stephan Päsel, Betriebsratsvorsitzender, ein Statement ab. Hintergrundinformationen zur Zeitarbeit siehe Beitrag von Harry W. Jablonowski und Andreas Mayert (Sozialethik Online) hier. Zur Bericherstattung in den Medien siehe auch "Über uns / Pressemeldungen": http://www.start-nrw.de

03.03.2010 in Schwäbisch Hall: Podiumsdiskussion "Wirtschaftsethik - Luxus oder Notwendigkeit?"
Landesbischof Dr. July diskutierte mit Rüdiger Bechstein (Kärcher), Rolf Klotz (stellv. Betriebsratsvorsitzender der Audi AG Neckarsulm), Guido Rebstock (Vorsitzender Agentur für Arbeit Schwäbisch Hall) und Bernd Rath (Geschäftsführer BERA Personaldienstleistungen). Moderation: Steffen Schoch (Wirtschaftsförderung Heilbronn-Franken). Frank Otfried July zeichnete die Persoanldienstleistungsfirma BERA mit dem EKD-Arbeitsplatzsiegel aus. BERA zeige, dass Menschen, die über Zeitarbeit in ein Arbeitsverhältnis kommen, "Fairness erleben und ihre Interessen wahrgenommen sehen."

DKB Deutsche Kreditbank AG hat zum 6. Mal das Siegel ARBEIT PLUS bekommen
Dr. Markus Dröge, Bischof der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, überreichte am 16. Dezember in Berlin ARBEIT PLUS 2009 an Günther Troppmann, Vorsitzender des Vorstands Deutsche Kreditbank AG. Die Auszeichnung bezieht sich auf die zukunftsweisenden Beschäftigungsmodelle. Insgesamt 20 Indikatoren sind der Maßstab, mit dem jedes Unternehmen im Verhältnis zu den anderen Mitbewerbern in der Branche gemessen wird.

20.11. 2009  in Bonn im Haus der Evangelischen Kirche:
Zentrale Vergabefeier
ARBEIT PLUS 2009 und Festakt zum zehnjährigen Bestehen des EKD-Arbeitsplatzsiegels. 
Mehr als 100 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbänden waren beim Festakt anwesend, darunter auch Repräsentanten der Evangelischen Kirche im Rheinland, des Kirchlichen Dienstes in der Arbeitswekt (KDA) und der Initiator von ARBEIT PLUS, Dr. Rainer Meusel. Der ehemalige Ratsvorsitzende der EKD, Präses i. R. Manfred Kock, würdigte die ausgezeichneten Unternehmen und erläuterte die Beurteilungskriterien. Im Anschluss diskutierten Dr. Frank Überall ("Der Klüngel in der politischen Kultur Kölns") mit Peter Clever (Mitglied der Hauptgeschäftsführung der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände), Prof. Dr. Winfried Hamel (Mitglied des Vergabegremiums von ARBEIT PLUS) und mit Cornelia Coenen-Marx (Geschäftsführerin ARBEIT PLUS). Thema: "Verantwortlich wirtschaften - wie sozial nachhaltige Unternehmenspolitik gelingen kann." Für die musikalische Unterhaltung sorgten Maria Klier und Johannes Witt (Rheinische Kammeroper).

 

PRESSEMITTEILUNGEN

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Ungewöhnliche Zusammenarbeit: Uni Lüneburg und EKD-Arbeitsplatzsiegel

ARBEIT PLUS nutzt die Kreativität junger Leute.


ARBEIT PLUS nutzt die Kreativität junger Leute
 Sie haben bundesweit recherchiert und sich mit dem Image von Unternehmensauszeichnungen beschäftigt. Das Ergebnis: Das Arbeitsplatzsiegel ARBEIT PLUS der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) hat ein gutes Image. "ARBEIT PLUS ist politisch und wirtschaftlich unabhängig, seit zehn Jahren am Markt und sehr differenziert in der Bewertung von Unternehmen. Auch Mitarbeiter kommen zu Wort", so das Urteil von 17 Studentinnen und Studenten der Leuphana Universität Lüneburg, Studiengang Kulturmarketing und -kommunikation. Im Vergleich mit anderen Awards schneide das EKD-Arbeitsplatzsiegel bestens ab, meint Studentin Anja Klostermann: "Die Wirtschaft wird wieder in den Dienst des Menschen gestellt. Ein äußerst hilfreicher Ansatz, gerade in Zeiten der Wirtschaftskrise. Das Siegel bietet Orientierungshilfe für eine gelungene Personalpolitik, die über die aktuellen Schwierigkeiten hinausweist. Und das ist es doch, was derzeit dringend gebraucht wird."
Damit das EKD-Arbeitsplatzsiegel bundesweit noch bekannter wird, haben die Studierenden unter Leitung von Dozentin Renate Giesler PR-Kampagnen konzipiert. Am 28. September präsentierte stellvertretend für das Seminar Christine Sing in Berlin dem Koordinationsteam von ARBEIT PLUS eine Kampagne. Die Nachwuchswissenschaftler sind auf gute Ideen gekommen, haben uns solide und kreative Maßnahmen vorgeschlagen. Wir greifen einiges auf", sagt Cornelia Coenen-Marx, Geschäftsführerin von ARBEIT PLUS. Zum Beispiel wird der im Seminar erarbeitete Image-Flyer produziert und erstmals auf der Synode in Ulm verteilt. Mit einem Infostand wird das Arbeitsplatzsiegel im April 2010 in Stuttgart erstmals auf einer Fachmesse Personal sich präsentieren. Anderes, so Coenen-Marx, sei ohnehin in Planung. Mit dem Kirchlichen Dienst in der Arbeitswelt (KDA) und Verbänden wie dem Handwerk wird über neue Formen der Zusammenarbeit gesprochen. Deutschlandweit wurden bereits Industrie- und Handelskammern angeschrieben.
 
Auch wenn nicht jede Idee der Studenten auf fruchtbaren Boden fällt, für Tobias Adam hat das Seminar viel gebracht: "Mir ist im Verlaufe der Arbeit klar geworden, wie wichtig bei der Konzeption einer Kampagne eine gute Recherche und sorgfältige Situationsanalyse sind." Hoch motiviert fühlte sich Julia Schweiß. Sie gestaltete für ARBEIT PLUS unter anderem eine Aktionspostkarte für den 2. Ökumenischen Kirchentag in München und schlägt vor, die Zusammenarbeit mit der Ev.-luth. Kirche in Bayern und zur Stadt München zu intensivieren und das Netzwerk "Xing" zu nutzen.
Die Bandbreite der im Seminar erarbeiten Maßnahmen reicht von einer Wanderausstellung "Kunst zur Arbeit" bis hin zu einer City-Light-Poster-Aktion und einem Onlinewerbebanner. Franziska Adersberger stellte einen Beitrag in die Online-Enzyklopädie Wikipedia und diskutierte mit Nutzern über ARBEIT PLUS. Jetzt ist ARBEIT PLUS fester Bestandteil des Archivs.
Hannover, 29. September 2009

Pressestelle der EKD
Silke Römhild

Beschäftigung schaffen

"Wir alle profitieren davon, dass Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden. Unternehmen, die in diesem Sinne verantwortungsbewusst und nachhaltig handeln, sollen dafür öffentliche Anerkennung finden."
Dr. Rainer Meusel, Initiator des Siegels ARBEIT PLUS

ZIelsetzung von ARBEIT PLUS

"Die Initiative ARBEIT PLUS möchte Unternehmen, die eine menschengerechte Personal- politik verfolgen, als Beispiel für zukunftsfähiges Wirtschaften herausstellen. Die Evangelische Kirche in Deutschland würdigt unternehmerisches Handeln in besonderer Weise und ermutigt andere Firmen zur Nachahmung."
Bischof Dr. Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der EKD von 2003 bis 2009


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Publikationsdatum dieser Seite: Montag, 26. April 2010 01:15