Statements aus den Betrieben
Das sagen Mitarbeitende, Betriebs- /Personalräte und Geschäftsführer
START Zeitarbeit NRW GmbH hat 2009 bereits zum dritten Mal das Siegel ARBEIT PLUS bekommen. Das Interview mit Betriebsratsvorsitzenden Stephan Päsel als pdf hier.
Die DKB Deutsche Kreditbank wurde am 16. Dezember 2009 in Berlin zum 6. Mal mit dem EKD-Gütesiegel ausgezeichnet. Markus Dröge, Bischof der Ev. Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz, überreichte das Arbeitsplatzsiegel an den DKB-Vorstandsvorsitzenden Günther Troppmann und an Bianca Häsen (Foto), die Vorsitzende des Gesamtbetriebsrats. Zum Interview mit Bianca Häsen hier
An der zentralen Vergabefeier am 20.11. 2009 in Bonn haben erstmals die BERA PESONALdienstleistungen GmbH und die Siblitz Guss GmbH das Siegel ARBEIT PLUS bekommen. Das Statement von Tanja Anderseck, BERA-Projektmitarbeiterin:
- "Als langjährige Projektmitarbeiterin der BERA habe ich mich sehr über die Auszeichnung ARBEIT PLUS gefreut. Die Überreichnung des Siegels durch die Evangelische Kirche ist dabei natürlich eine besondere Anerkennung. Die herausgehobenen positiven Punkte decken sich mit meiner Erfahrung im Unternehmen. Man spürt, dass die ausgezeichnete Unternehmensphilosophie im ganzen Unternehmen wirklich gelebt wird."
Renate Giesler interviewte BERA-Geschäftsführer Bernd Rath (hier zum Interview pdf) und - Hubert Kunze, Leiter Personalwesen des Unternehmens aus Silbitz / Thüringen (zum Interview pdf).
Die Kreissparkasse Ludwigsburg wurde am 4. Mai 2009 zum dritten Mal mit dem EKD-Arbeitsplatzsiegel ausgezeichnet.
Hier zwei Stimmen aus der Belegschaft:
- "Viele Mitarbeiter freuen sich, dass unsere Sparkasse 2009 wieder das Arbeitsplatzsiegel ARBEIT PLUS bekommen hat. Für mich als Personalrat ist der Prüfprozess jedes Mal spannend. Es ist gut, dass mal von außen geschaut wird, wie im Unternehmen Personalpolitik betrieben wird. Es ist eine andere Wahrnehmung. Durch das Verfahren wird dem Vorstand von neutraler Seite aufgezeigt, wo es im Betrieb noch Entwicklungspotential gibt. Das betrifft sowohl die Möglichkeiten der Teilzeit bis hin zur besseren Wiedereingliederung von Mitarbeiterinnen, die eine Familienpause eingelegt haben. Beim Thema Job-Sharing zum Beispiel können wir noch einiges verbessern."
Franz Koch, Personalrat - "Ich bin stolz, dass mein Unternehmen diese Auszeichnung bekommen hat."
Michel Mohammadi (21), Auszubildender
Die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach wurde am 19. Mai 2009 zum vierten Mal mit dem EKD-Gütesiegel ausgezeichnet. Renate Giesler befragte Altenpflegerinnen und Betriebsrätinnen zum Arbeitsplatzsiegel.
- Was bringt Ihnen eine Auszeichnung wie ARBEIT PLUS?
- "ARBEIT PLUS ist für uns eine öffentliche Anerkennung für unsere Arbeit. Dass wir das Siegel aus der Hand eines hochrangigen Vertreters der Evangelischen Kirche bekommen, ist für uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine große Ehre. Vor allem aber profitieren wir von dem Zertifizierungsprozess selbst. Wir bekommen viele Anregungen, lernen neue Denkansätze kennen und reflektieren, was wir tun. Wir kommen so auf neue Ideen und können unsere Arbeit noch besser gestalten. Für mich ist so ein Prüfverfahren kein Stress, sondern eine innovative Angelegenheit."
Heidi Sattelmeyer, Pflegedienstleitung- "Ein Gütesiegel ist eine tolle Sache. Vor allem, wenn man sich beruflich neu orientieren will und einen vorbildlichen Arbeitgeber sucht. Ich habe erstmals im Internet über das Arbeitsplatzsiegel gelesen und war positiv überrascht, dass es so etwas gibt. Dass so differenziert geprüft wird und sogar die Mitarbeiter gefragt werden, finde ich richtig gut. Da die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach schon mehrfach ausgezeichnet worden ist, beschloss ich, mich dort zu beweben."
Iris Peters, Altenpflegerin- "Dass unser Unternehmen ausgezeichnet wird, ist eine Wertschätzung. Wir freuen uns, wenn in der Zeitung steht, dass bei uns gute Arbeit geleistet wird und bei uns ein prima Betriebsklima herrscht. Natürlich ist es schön, nach so einer Auszeichnung gemeinsam - mit den Heimbewohnern - zu feiern."
Heike Lammers, Betriebsrätin - "Ein Gütesiegel ist eine tolle Sache. Vor allem, wenn man sich beruflich neu orientieren will und einen vorbildlichen Arbeitgeber sucht. Ich habe erstmals im Internet über das Arbeitsplatzsiegel gelesen und war positiv überrascht, dass es so etwas gibt. Dass so differenziert geprüft wird und sogar die Mitarbeiter gefragt werden, finde ich richtig gut. Da die Sozial-Holding der Stadt Mönchengladbach schon mehrfach ausgezeichnet worden ist, beschloss ich, mich dort zu beweben."
- Wie wichtig ist es, dass bei dem Verfahren auch Arbeitnehmervertreter und Betriebsrätinnen befragt werden?
- "Es ist mehr als fair, dass wir bei dem Zertifizierungsverfahren beteiligt werden und zwar in angemessener Form. Wir Betriebsräte wissen ja aus unseren Sprechstunden, was die Kolleginnen und Kollegen beschäftigt. Wir kennen die Situation im Unternehmen und die Arbeitsbedingungen. Unser Wissen fließt im ersten Schritt in die Fragebögen von ARBEIT PLUS ein. Danach führen wir vom Betriebsrat Gespräche mit den Experten vom Institut für Wirtschafts- und Sozialethik, die prüfen genau im Auftragt von ARBEIT PLUS. Ich selbst habe bereits einmal teilgenommen und finde, die Zeit ist gut investiert."
Margarethe Fegers, Betriebsratsvorsitzende Service GmbH - ARBEIT PLUS schaut nicht nur auf die Beschäftigungsentwicklung, es werden auch andere Aspekte unter die Lupe genommen. Wie bewerten Sie das?
- "In der Tat, es ist eine breite Palette. Wir profitieren davon, wir bekommen differenzierte Rückmeldungen. Zum Beispiel was den Umgang mit Beteiligung- oder Entfaltungschancen betreffen."
Margarethe Fegers, BR-Vorsitzende Service GmbH- "Nicht unerheblich sind die Aspekte Qualitätssicherung sowie Führungs- und Konfliktkultur. Unser Unternehmen geht relativ gut mit Konflikten um und reagiert auf Situationen der Überlastung. Es gibt Supervision und begleitende Gespräche. Dass das jetzt auch von unabhängigen Gutachtern bestätigt wird, zeigt uns, wir sind auf dem richtigen Weg. Bei uns kann man mit dem oder der Vorgesetzten reden und sich immer an den Betriebsrat wenden. Wir sind in unserem Unternehmen sehr transparent, den Bewohnern gegenüber ebenso wie der Öffentlichkeit. Unser Ziel ist, dass wir die Heimbewohner gut betreuen. Wenn es Fehler gibt, so gehen wir sehr offen damit um. Das ist immer eine Chance, um die Leistung und das Angebot zu verbessern."
Monika Kuhles-Heck, BR-Vorsitzende TVöD - "Nicht unerheblich sind die Aspekte Qualitätssicherung sowie Führungs- und Konfliktkultur. Unser Unternehmen geht relativ gut mit Konflikten um und reagiert auf Situationen der Überlastung. Es gibt Supervision und begleitende Gespräche. Dass das jetzt auch von unabhängigen Gutachtern bestätigt wird, zeigt uns, wir sind auf dem richtigen Weg. Bei uns kann man mit dem oder der Vorgesetzten reden und sich immer an den Betriebsrat wenden. Wir sind in unserem Unternehmen sehr transparent, den Bewohnern gegenüber ebenso wie der Öffentlichkeit. Unser Ziel ist, dass wir die Heimbewohner gut betreuen. Wenn es Fehler gibt, so gehen wir sehr offen damit um. Das ist immer eine Chance, um die Leistung und das Angebot zu verbessern."
- In der Laudatio hob Dr. Rainer Meusel hervor, dass die Sozial-Holding vorbildlich Schwerbehinderte integriert, Langzeitarbeitslose eingliedert und Älteren eine Chance gibt. Wie klappt der betriebliche Alltag?
- "Ältere Mitarbeiterinnen bringen viel Lebens- und Berufserfahrung mit ein. Das wirkt sich positiv auf das Klima in den einzelnen Abteilungen aus. Vor allem unsere Heimbewohner schätzen es, dass sie ältere Ansprechpartner haben. Regelmäßige Fort- und Weiterbildungen helfen, dass wir insgesamt eine gute Arbeit leisten. Dass wir von ARBEIT PLUS auch für gutes Qualitätsmanagement ausgezeichnet worden sind, macht uns stolz."
Heike Lammers, Betriebsrätin
