Ausgezeichnete Unternehmen

Auf dem Siegel ist die jeweilige Jahreszahl, in dem es verliehen wurde, vermerkt. Alle Firmen haben die Möglichkeit, nach zwei Jahren erneut an ARBEIT PLUS teilzunehmen.

Diese Unternehmen wurde mit dem Arbeitsplatzsiegel ARBEIT PLUS der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) - zum Teil mehrfach - ausgezeichnet:

 

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DINEA Gastronomie GmbH

Als Tochter der Metro AG hat sich die DINEA Gastronomie GmbH seit ihrer Gründung im Jahre 1982 zu einem vielseitigen Spezialisten in Sachen Essen und Trinken entwickelt. Mit ca. 300 Standorten, einem Bruttoumsatz von ca. 500 Mio. DM und über 5000 Mitarbeitern gehört die DINEA zu Deutschlands führenden Unternehmen der Systemgastronomie. Die DINEA hat für unterschiedliche Geschäftsfelder standardisierte Betriebstypen entwickelt, die den jeweiligen Marktgegebenheiten entsprechend eingesetzt werden. Dazu gehören (1) die DINEA Restaurants (z. B. im Kaufhof) als traditionelle Vertriebsform, die Qualität mit hochwertigem Angebot und angenehmer Atmosphäre verbinden, (2) die Grillpfanne Restaurants (z. B. in vielen real-Märkten), die in Kundenselbstwahl schnelle preiswerte Angebote bereithalten und (3) die AXXE-Reisegastronomie, die an Autobahnraststätten in Kundenselbstwahl Serviceleistungen für Individualreisende und Bustouristik anbietet.

Aus der Bewertung durch das ARBEIT PLUS Bewertungsmodell; überdurchschnittlich oder vorbildlich bei:

  • Übernahmequote
  • Einstellung Langzeitarbeitslose
  • Verträge: befristet (wenige)
  • Verträge: geringfügig (wenige)
  • Leiharbeit (begrenzter Einsatz)
  • Mitbestimmung in der Praxis
  • Beschäftigungsrisiko
  • Teilzeit-Quote
  • Überstunden (bzw. -abbau)
  • Arbeitszeitmodelle
  • Konsensorientierung

DINEA bietet in Folge strukturierter Arbeitsabläufe überwiegend Arbeitsplätze für un- oder angelernte Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen. Sie leistet damit auf dem Arbeitsmarkt einen wesentlichen Beitrag, die Angebotslücke für solche Arbeitnehmer/-innen zu schließen, die sich zunehmender Spezialisierung und ständiger Qualifizierung nicht gewachsen fühlen. So wurden z. B. 1998 allein 16 % aller vakanten Arbeitsplätze durch Langzeitarbeitslose besetzt. Der hohe Anteil an Langzeitarbeitslosen wurde durch ein unternehmensinternes Projekt deutlich gefördert. Ähnliche Initiativen für sogenannte "Problemgruppen des Arbeitsmarktes" sind auch in Zukunft angestrebt.

Anders als bei manchen Kollegen der Systemgastronomie wird in weit überwiegendem Maße auf befristete oder geringfügige Beschäftigung, aber auch auf den Einsatz von Leiharbeitnehmern verzichtet. Die DINEA Gastronomie GmbH zeigt für ihre Branche auf, dass nicht nur die Beschäftigung von wenig qualifizierten Mitarbeitern mit wirtschaftlichem Erfolg vereinbar ist, sondern auch eine sozial gesicherte Position mit angemessenen Entwicklungsmöglichkeiten erreicht werden kann. Ihre mehr aus der Tradition des Handels, als aus der Tradition der Gastronomie/Systemgastronomie kommende Personalpolitik leistet einen wesentlichen Beitrag zur Qualität der Beschäftigung in diesem Umfeld. Die enge Zusammenarbeit der Sozialpartner ist augenfällig.

ARBEIT PLUS 1999 wird verliehen aufgrund ausgezeichneter Bewertung in vielen Untersuchungsbereichen.

Beschäftigung schaffen

"Wir alle profitieren davon, dass Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden. Unternehmen, die in diesem Sinne verantwortungsbewusst und nachhaltig handeln, sollen dafür öffentliche Anerkennung finden."
Dr. Rainer Meusel, Initiator des Siegels ARBEIT PLUS

ZIelsetzung von ARBEIT PLUS

"Die Initiative ARBEIT PLUS möchte Unternehmen, die eine menschengerechte Personal- politik verfolgen, als Beispiel für zukunftsfähiges Wirtschaften herausstellen. Die Evangelische Kirche in Deutschland würdigt unternehmerisches Handeln in besonderer Weise und ermutigt andere Firmen zur Nachahmung."
Bischof Dr. Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der EKD von 2003 bis 2009


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Publikationsdatum dieser Seite: Mittwoch, 25. August 2010 17:58