Ausgezeichnete Unternehmen

Auf dem Siegel ist die jeweilige Jahreszahl, in dem es verliehen wurde, vermerkt. Alle Firmen haben die Möglichkeit, nach zwei Jahren erneut an ARBEIT PLUS teilzunehmen.

Diese Unternehmen wurde mit dem Arbeitsplatzsiegel ARBEIT PLUS der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) - zum Teil mehrfach - ausgezeichnet:

 

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Kreissparkasse Gelnhausen

Die Kreissparkasse Gelnhausen ist mit dem Zertifikat ARBEIT PLUS 1999 und 2001 ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung erfolgte auf Basis einer branchenbezogenen Beurteilung in den Kategorien Lebenschancen, Beteiligungschancen, Entfaltungschancen und Beiträge zur Sozialkultur.

Die Kreissparkasse Gelnhausen ist das größte Geldinstitut der Region mit einer Bilanzsumme von knapp 1,7 Milliarden DM. Sie unterhält ca. 30 Geschäftsstellen und beschäftigt insgesamt 330 MitarbeiterInnen. Das Geschäftsgebiet erstreckt sich auf das Herz des Main-Kinzig-Kreises, den Altkreis Gelnhausen mit insgesamt 12 Städten/Kommunen und rund 120.000 Einwohnern. Die Kreissparkasse Gelnhausen setzt in den letzten Jahren kontinuierlich auf ein qualitatives Wachstum im beratungsintensiven Wertpapier- und Firmenkundengeschäft. Der kontinuierliche Mitarbeiterzuwachs in den letzten Jahren mit einem deutlichen Sprung 1999 um fast 11% betrifft ausschließlich diesen Bereich.

Die Kreissparkasse Gelnhausen ist überdurchschnittlich oder vorbildlich bei:

  • Beschäftigungsentwicklung
  • Ausbildungsquote
  • Übernahmequote
  • Gesundheit / Sicherheit
  • Verträge: befristet (wenige)
  • Verträge: geringfügig (wenige)
  • Leiharbeit (begrenzter Einsatz)
  • Mitbestimmugn in der Praxis
  • Beteiligungsmodelle
  • Beschäftigungsrisiko
  • Qualitätssicherung
  • Teilzeit-Quote
  • Überstunden (bzw. -abbau)
  • Partizipation im Arbeitsumfeld
  • Frauenförderung: institutionell
  • Familienfreundlichkeit
  • Leitbild und Identität
  • Innovation bei Ausbildungsberufen
  • Konsensorientierung

Aus- und Weiterbildung haben im Bankgewerbe traditionell einen hohen Stellenwert. Mit einer Ausbildungsquote von ca. 10% geht die Kreissparkasse Gelnhausen jedoch weit über das normale Maß hinaus. Sie ist Ausdruck einer aktiven Arbeitsmarktpolitik. Aufgrund des Wachstums des Instituts konnte den neu Ausgebildeten nach erfolgreichem Abschluss regelmäßig ein qualifizierter und sicherer Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt werden; Führungskräfte werden im Hause rekrutiert. Um die Mitarbeiter zur Umsetzung des Mottos "Leistung, Service, Qualität" zu motivieren werden Selbstverantwortung, Förderung der Mitarbeiterzufriedenheit und betriebliche Mitbestimmung im Institut groß geschrieben. Auch außerhalb des eigenen Hauses ist die Kreissparkasse Gelnhausen beschäftigungspolitisch aktiv: Gemeinsam mit allen relevanten Kräften (Arbeitsamt, IHK, Kreishandwerkerschaft, Schulen, Kommunen etc.) wurden die GeBIT ins Leben gerufen. Die Gelnhäuser BerufsInfoTage geben Schulabgängern der Region Gelegenheit, Betriebe und ihre Ausbildungsangebote auf "neutralem Boden" zwanglos kennenzulernen.

Nicht nur durch banktypische Leistungen (z. B. die Förderung von Existenzgründern und die Schaffung neuer Arbeitsplätze durch Stärkung der heimischen Wirtschaft) wird die Kreissparkasse Gelnhausen den besonderen gesellschaftlichen Anforderungen an öffentlich-rechtliche Banken gerecht. Auch ihre betriebliche Beschäftigungspolitik ist Vorbild für die Region.

ARBEIT PLUS 1999 wird verliehen aufgrund ausgezeichneter Bewertungen in vielen Untersuchungsbereichen.

Beschäftigung schaffen

"Wir alle profitieren davon, dass Arbeitsplätze geschaffen und erhalten werden. Unternehmen, die in diesem Sinne verantwortungsbewusst und nachhaltig handeln, sollen dafür öffentliche Anerkennung finden."
Dr. Rainer Meusel, Initiator des Siegels ARBEIT PLUS

ZIelsetzung von ARBEIT PLUS

"Die Initiative ARBEIT PLUS möchte Unternehmen, die eine menschengerechte Personal- politik verfolgen, als Beispiel für zukunftsfähiges Wirtschaften herausstellen. Die Evangelische Kirche in Deutschland würdigt unternehmerisches Handeln in besonderer Weise und ermutigt andere Firmen zur Nachahmung."
Bischof Dr. Wolfgang Huber, Ratsvorsitzender der EKD von 2003 bis 2009


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Publikationsdatum dieser Seite: Mittwoch, 25. August 2010 17:58